Archiv für die Kategorie ‘Indie’

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Bloc Party in Deutschland

Mai 15, 2007

Im Zuge Ihrer Tour zum aktuellen Album „A weekend in the city“ gastieren die vier Briten von Bloc Party Anfang Mai in Deutschland. Mit großer Spannung war abzuwarten, wie sie den speziellen, fast revolutionären Sound Ihrer neuen Platte live performen würde. Und das Publikum wurde nicht enttäuscht. Die Kisum-Redaktion war live in Dresden dabei um sich ein Bild von Bloc Party zu machen. Der seit Wochen ausverkaufte Schlachthof platzte aus allen Nähten. Ein erstaunlich junges, studentisches Publikum (18-30) wartete gespannt auf das derzeit sehr erfolgreiche Quartett. Getragen von einer beeindruckender Bühnen/Lichtshow und gut gelaunt, betrat die Bloc Party um den Frontmann Kele Okereke die Bühne und legte los. Es gab keine Möglichkeit zum Luft holen. 90min. volle Power, Pop-Rock pur, auf den Punkt sowohl vom Style als auch vom Sound. Die 4.000 Zuschauer honorierten dass mit langem Applaus und dem lautstarken mitsingen jedes Bloc Party Songs. Das erste gute Popkonzert seit langer Zeit bei dem das komplette Erscheinungsbild stimmig war. Bloc Party sind auf dem besten Weg die erste tonangebende Popband des neuen Jahrtausends zu werden. Kein Retrosound wie ihre vermeidlichen musikalischen Vorfahren Franz Ferdinand, eine deutlich kreativere Liveshow als die musikalisch ebenbürtigen Killers.

Hier vermischt sich Avantgarde mit Mainstream, ohne das es jemanden stören kann. Der charismatische Sänger Kele Okereke hebt sich schon wegen seiner dunklen Hautfarbe optisch von den meisten seiner Indie-Kollegen ab. Bloc Party haben eine Message, Bloc Party klingen anders, ohne den Mainstream-pop zu verlassen.

Bloc Party
Credit: Roger Sargeant

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Arctic Monkeys

April 22, 2007

Das erste „online Phänomen“ von der Insel, die nächste Hypewelle aus dem Land des Pop! Die Indierocker von Arctic Monkeys lösten 2005 einen regelrechten Hype aus, volle Konzerte ohne auch nur eine Single oder ein Album veröffentlicht zu haben. Sie verbreiteten Ihre Songs in den Gefilden des Internets, vor allem über myspace und hatten eine riesengroße community hinter sich. Irgendwann wurde dann das Label Domino auf die Jungs aufmerksam und engagierte die vierköpfige Truppe aus Sheffiled. Die erste Single „I bet you look good on the dancefloor“ kam im Oktober 2005 auf den Markt. Sie steigen auf Platz 1 der UK-Charts ein. Was für ein unglaublich rasanter Start für vier Jungs, die noch nicht einmal 20 Jahre alt sind.
Da sie fast nur auf Tour sind, lässt das erste Album eine Weile auf sich warten. Erst im Januar 2006 kommt das Debüt auf den Markt. „Whatever people say I am, that´s what I am not“ wird zum schnellstverkauftesten Debütalbum in der Geschichte der englischen Charts. Superlative lassen nicht lange auf sich warten: mit 360.000 verkauften Platten werden Arctic Monkeys mit den Beatles verglichen, erhalten den Preis für das beste britische Album und beglücken Ihre sehnsüchtig wartende Fanschaar mit der EP „Who the fuck are the arctic monkeys“!

Unter einem schier unvorstellbaren Erfolgsdruck stehend, machen sich die Arctic Monkeys Ende 2006 an die Arbeit fürs neue Album. Die Frage: Wie soll so ein Debütalbum getoppt werden?
Im April 2007 erscheint die Platte „Favourite worst nightmare“!
Die Kritiker sind sich einig: Auch diese Platte wird Geschichte schreiben, die Texte gehen mittlerweile fast ins lyrische, die Musik progressiv nach vorne….wir dürfen gespannt sein, was von den Arctic Monkeys in Zukunft noch kommen wird!